Symbolbild interne Kommunikation: Intranet

Interne Kommunikation: 7 Tipps für Ihren Unternehmenserfolg

Für den Unternehmenserfolg bedarf es mehr als PR, strategisches Marketing und eine externe Kommunikation. Auch eine reibungslose interne Kommunikation trägt grundlegend zum Erfolg bei. Eine Studie dazu ergab, dass für 77 Prozent der Unternehmen die interne Kommunikation von großer Bedeutung ist. Jedoch verfügen 40 Prozent der Befragten weder über eine eigene Kommunikationsabteilung noch über ein Budget für diese Aufgabe. Das Ergebnis zeigt: Bei mittelständischen Unternehmen gibt es einen Nachholbedarf bezüglich der internen Kommunikation.

Lesezeit: 5 minutes

Publiziert: 30.03.2017

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Die Vorteile guter Mitarbeiterkommunikation

Der genannten Studie zufolge legen Mittelständler vor allem auf marktorientierte Ziele bei der Unternehmenskommunikation Wert. Sie fokussieren sich auf die Kundengewinnung, wollen neue Geschäftsfelder erschließen und über Produktentwicklungen informieren. In vielen Fällen hat diese Tatsache mit fehlenden Ressourcen zu tun.

Aber die Studie zeigt auch die Wichtigkeit der internen Kommunikation für Unternehmen auf. Das hat gute Gründe: Für die Zufriedenheit der Angestellten ist das Ernstnehmen der Mitarbeiterkommunikation von großer Bedeutung. Streben Sie daher für Ihr Unternehmen eine für alle Seiten zufriedenstellende Kommunikation, vor allem zwischen den Angestellten, an. Dies wird Ihnen zwei Vorteile bringen: Auf der einen Seite gibt es dadurch klare Aufgabenzuweisungen und somit einen korrekten Ablauf in Produktion und Verkauf. Auf der anderen Seite stärken Sie damit die Corporate-Identity. Wie Sie ein Gemeinschaftsgefühl sowie eine Verbundenheit der Mitarbeiter mit dem Unternehmen herstellen, erfahren Sie in unserem Top-7-Tipps für eine erfolgreiche interne Kommunikation.

 

7 Tipps für Ihre interne Kommunikation im Unternehmen

Die Art und Weise unserer Kommunikation hat sich in den letzten Jahren drastisch verändert. Kommunikation ist schneller, komplexer und unüberschaubarer geworden. Durch technische Weiterentwicklungen und die Integration sozialer Netzwerke in den privaten wie beruflichen Alltag in unserer Gesellschaft haben sich beispielsweise Erwartungen an Unternehmen und deren Reaktionszeiten enorm gewandelt. Umso wichtiger ist daher die Beachtung unserer Tipps, um der Bedeutung zeitgemäßer interner Kommunikation gerecht zu werden.

 

Tipp 1: Sehen Sie interne Kommunikation als Dialog

Häufig verstehen mittelständische Unternehmen interne Kommunikation als Top-Down-Kommunikation. Dies bedeutet eine bloße Informationsübermittlung des Managements an die Mitarbeiter. Damit macht es sich die Führungsebene aber zu einfach. Gute interne Kommunikation sollte vor allem als Dialog verstanden werden. Es geht darum, nicht nur reibungslose Informationsflüsse im Unternehmen herzustellen, sondern auch darum eine Kultur der Kooperation zu etablieren.

Gut durchdachte, interne Kommunikationskampagnen und regelmäßige Versammlungen sind wichtige Voraussetzungen, um einen Dialog herzustellen. Sehen Sie in der Etablierung einer internen Kommunikation nicht nur den Aufwand, sondern vor allem auch die Erkenntnisse, die Sie gewinnen. Spezifische Erwartungen, Ansprüche und Anliegen erfahren Sie so viel schneller und Sie können darauf reagieren. Hören Sie also zu, was Ihre Mitarbeiter zu sagen haben. Zeigen Sie als Führungskraft Empathie und gehen Sie mit dem besten Beispiel für einen offenen Austausch im Unternehmen voran.

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Tipp 2: Integrieren Sie ein ganzheitliches Kommunikationsmanagement

In vielen Unternehmen ist die externe Kommunikation personell und inhaltlich von der internen Kommunikation getrennt. Für ein erfolgreiches Unternehmen ist es allerdings ratsam, diese beiden Bereiche zu vernetzen und ein ganzheitliches Kommunikationsmanagement zu integrieren. Betrachten Sie daher interne und externe Kommunikation zusammen. Einer externen Mitteilung für die Presse, etwa über Stellenkürzungen, sollte immer eine interne Meldung vorausgehen. So werden die Mitarbeiter zuerst informiert und die Verbundenheit mit dem Unternehmen sowie das Vertrauen gehen nicht verloren. Zudem sind die Angestellten bei eventuellen Fragen der Journalisten vorbereitet. Vermeiden Sie solche Situationen, in denen Medienvertreter vor den Mitarbeitern unternehmensinterne Informationen erhalten. Ein geregeltes Zusammenspiel aller Akteure und Bereiche ist also unerlässlich.

Auch in anderen Situationen verschafft ein ganzheitliches Kommunikationsmanagement Vorteile: Auf einer Messe wird das Wissen Ihres Personals auf die Probe gestellt. Stellen Sie sicher, dass Ihre Team das nötige Know-how über all Ihre Unternehmensbereiche und Produkte besitzt. Zudem kann Ihr Messepersonal dieses Wissen auch an Ihre B2B-Geschäftspartner vermitteln. Eine funktionierende interne Kommunikation wird auch immer nach außen getragen und von Ihren Kunden wahrgenommen.

 

Tipp 3: Planen Sie interne Kommunikationsmaßnahmen

Oftmals werden in Unternehmen nur punktuelle Maßnahmen umgesetzt, die aber keine nachhaltige Wirkung erzielen. Interne Kommunikation erfordert Zeit und vor allem Kontinuität. Planen Sie daher Ihre internen Kommunikationsmaßnahmen sorgfältig und ermitteln Sie immer wieder aufs Neue den Bedarf. Je nach Situation können Sie die Planung flexibel anpassen.

 

Tipp 4: Vermitteln Sie die relevanten Informationen

Zu Ihrer Kommunikationsstrategie gehört auch eine Auswahl der richtigen Inhalte. Nicht jede unternehmensinterne Information ist für alle Mitarbeiter von Bedeutung. Informieren Sie daher nicht immer gleich die ganze Belegschaft. Setzen Sie lieber bei der internen Kommunikation auf Qualität anstatt Quantität. Achten Sie darauf, dass Ihre Mitarbeiter regelmäßig über die für sie relevanten Themen informiert werden. Gehen Sie daher professionell vor und setzen Sie auf eine Differenzierung bei der internen Kommunikation.

Liefern Sie zudem Inhalte mit Mehrwert. Aufgabe der Mitarbeiterkommunikation ist es, bestehendes Know-How bereitzustellen, Wissen zu verknüpfen und Kompetenzen zu erweitern. Schaffen Sie für Ihre Belegschaft etwa über das Intranet die Möglichkeit, sich uneingeschränkt über das Unternehmen zu informieren.

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Tipp 5: Schaffen Sie Strukturen

Um einen Austausch zu und zwischen den Mitarbeitern zu ermöglichen, müssen Strukturen vorhanden sein. Heute sind Mitarbeiter privat über Netzwerke wie Xing oder Facebook untereinander viel stärker vernetzt. Schaffen Sie die Strukturen für einen internen Austausch, beispielsweise über Mitarbeitergruppen in den Netzwerken. Sie tragen somit auch zu einer Stärkung der Gemeinschaft und Identifizierung mit dem Unternehmen bei.

 

Tipp 6: Seien Sie schnell

Nicht nur in der externen Kommunikation sollte eine schnelle Reaktion die Regel sein. Auch intern ist es wichtig, dass Informationen schnell vermittelt werden. Ihre Angestellten sollten von relevanten Informationen nicht über die Medien erfahren. Nutzen Sie für die interne Kommunikation Instrumente wie das Intranet, Mailings und schwarze Bretter. So erreichen Sie Ihre Mitarbeiter zügig und über verschiedene Kanäle.

Mailing - Symbolbild

Mailings bieten sich für die interne Kommunikation an, um Ihre Mitarbeiter unkompliziert und zeitnah zu informieren.

 

Tipp 7: Kommunizieren Sie ehrlich

Wenn sich Ihre Mitarbeiter nicht gut informiert fühlen, sinkt das Vertrauen und das Zugehörigkeitsgefühl schnell. Gerade das sollten Sie vermeiden. Kommunizieren Sie daher in jeder Hinsicht transparent, offen und ehrlich. Nur so stellen Sie die nötige Dialogbereitschaft her, die so wichtig für Ihren Unternehmenserfolg ist.

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Autor

Birgit Weber
Birgit Weber

Birgit Weber ist als Redakteurin im B2B Manager tätig. Sie trainiert und berät seit mehr als zehn Jahren Unternehmen hinsichtlich ihrer Marketing- und Vertriebsstrategien und zählt zu den geschätzten Sprecherinnen auf B2B-Messen. Neben ihrer Autorentätigkeit ist Birgit Weber Leiterin eines Institutes für Rhetorik, Persönlichkeitsentwicklung und Zukunftsplanung.

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