SMART-Ziele

Der Begriff SMART setzt sich aus den Wörtern: spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch und terminiert zusammen. Die Formel der SMART-Ziele kann als Leitfaden genutzt werden, um eigenen Vorhaben erfolgreich zu erreichen.

 

1. Der Begriff SMART-Ziele

Der Erfolg einer Zielsetzung lässt sich signifikant beeinflussen. Dabei geben die SMART-Ziele verschiedene Parameter vor, die als Hilfestellung genutzt werden können, um die eigenen Vorsätze zu realisieren.

SMART-Ziele - Übersicht

 

1.1 S-Spezifisch

Ein gesetztes Ziel sollte so spezifisch und konkret wie möglich sein. Damit alle beteiligten Personen die gleiche Vorstellung davon haben, bedarf es einer sehr präzise ausformulierten Leitlinie (Richtlinie, Leitfaden). Das Wort spezifisch innerhalb der SMART-Ziele beschreibt den charakteristischen Sollzustand eines Zieles, nicht die Beschreibung von konkreten Handlungen.

1.2 M-Messbar

Ein weiteres Kriterium bei der Konzeption einer Zielstellung ist die Messbarkeit. Nur so kann ein optimaler Lösungsweg für deren Erreichung ermöglicht werden. Dabei erweist es sich, laut der Formel der SMART-Ziele, als notwendig, die Mengengerüste exakt auszuformulieren und zu kalkulieren ‒ im besten Fall mit konkreten Zahlen. Die Messbarkeit von Zielen ist ein essenzieller Parameter. Bei zu großen Abweichungen innerhalb der Ziel-Konzeption kann frühzeitig eingeschritten werden.

1.3 A-Akzeptiert

Gerade Unternehmensziele muss das gesamte Unternehmen mittragen. Wenn das Projektteam die Maßgaben als unakzeptabel ansieht, lassen sie sich dann nur noch in seltenen Fällen realisieren. Die Akzeptanz von Zielen sollte laut der SMART-Ziele durch attraktive und vor allem realistische Zielsetzungen erhöht werden.

1.4 R-Realistisch

Ein gesetztes Ziel muss realistisch und somit realisierbar sein. Wenn dieser Punkt erfüllt wird, steigen automatisch weitere Parameter, wie zum Beispiel die Messbarkeit und Akzeptanz. Zudem steigt dadurch die Motivation.

1.5 T-Terminiert

Der letzte Parameter der SMART-Ziele ist die Terminvergabe eines Zieles. Hierbei werden die Zeitangaben und finanzielle Parameter festgesetzt.

 

2. Qualitäten der SMART-Ziele

Um die eigenen Unternehmensziele erfolgsorientiert zu erreichen, erweist sich die SMART-Formel dabei als sehr hilfreich. Dabei können folgende Vorteile aus den Hilfestellungen gezogen werden:

  • geringere Projektkosten
  • Förderung der Produktivität
  • gesteigerte Qualität
  • höhere Motivation

 

3. Alternative Formel

Neben dem Begriff der SMART-Ziele bestehen weitere alternative Formeln. Dabei muss individuell entschieden werden, nach welchen Vorgaben die eigene Zielsetzung am besten evaluiert werden kann.

3.1 AROMA-Ziele

Als eine Alternative zur SMART-Formel gelten die AROMA-Ziele. Dabei stehen die Buchstaben für folgende Parameter:

  • A- Aussagefähigkeit
  • R- Realistisch
  • O- Objekt
  • M- Messbar
  • A- Annehmbar

3.2 PURE-Ziele

Eine weitere alternative Formel sind die sogenannten PURE-Ziele. Dabei stehen folgende Parameter für die Eigenschaften eines Zieles:

  • P- Positively Stated
  • U- Understood
  • R- Realistic
  • E- Ethical

 

Einzelnachweise

https://www.fuer-gruender.de/wissen/existenzgruendung-planen/ziele/kurz-mittelfristige-ziele/

http://www.projektmanagementhandbuch.de/projektinitiierung/zieldefinition/

http://www.business-wissen.de/hb/smarte-ziele-und-wie-sie-formuliert-werden/

 

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