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ERP-Systeme

1. Prozessoptimierung auf IT-Basis

Einflussbereiche von ERP Systemen
Hinter der Abkürzung ERP steckt der Begriff „Enterprise Resource Planning“. Bei ERP-Systemen handelt es sich um Software, die zur Steuerung unterschiedlicher Prozesse eines Unternehmens genutzt werden kann. Die in der obenstehenden Grafik aufgeführten Bereiche können beispielsweise abteilungsübergreifend miteinander verbunden werden. Diese Funktionen sind über eine gemeinsame Datenbasis miteinander verbunden. Dadurch ist die Planung der Prozesse über sämtliche Unternehmensebenen hinweg möglich – egal ob es sich dabei um verschiedene Abteilungen oder verschiedene Werke handelt.

2. Unterschiede zwischen ERP, ERP II und „ERP as a Service“

Bei ERP-Systemen kann man grundsätzlich zwischen mehreren verschiedenen Ausprägungen unterscheiden. Diese werden als ERP, ERP II und „ERP as a Service“ bezeichnet.

2.1 ERP-Systeme für die unternehmensinterne Planung

Klassische ERP-Systeme stellten in der Vergangenheit einen ersten gelungenen Versuch dar, die Abläufe eines Unternehmens oder einer Organisation mit dem Einsatz von EDV-Technik stark zu vereinfachen. Anfangs beschränkte sich der Einsatz dieser IT-Hilfsmittel häufig auf die Materialplanung. Daher wurden diese Lösungen auch als MRP (für: Material Requirements Planning) bezeichnet.

Im Laufe der Zeit hat sich der Funktionsumfang von ERP-Systemen stark vergrößert. Diese Entwicklung forcierten hauptsächlich die großen Software-Hersteller, die in der Regel ihre Programme stets individuell an die Bedürfnisse ihrer Kunden anzupassen versuchten. Verständlicherweise war die Etablierung von ERP-Systemen daher anfangs hauptsächlich größeren Unternehmen vorbehalten, da die Entwicklung der Software größtenteils nur mit hohem finanziellem Aufwand ermöglicht werden konnte.

2.2 ERP-II-Systeme zur Optimierung interner und externer Prozesse

Die Anforderungen der modernen Wirtschaft setzten die traditionellen ERP-Systeme zunehmend unter Druck. In unserer heutigen Welt reicht der Blick auf die unternehmensinterne Dimension längst nicht mehr aus, um die operativen Prozesse zu optimieren. Die Verzahnung von Arbeitsabläufen zwischen unterschiedlichen Unternehmen wird immer wichtiger. Moderne ERP-Systeme müssen also auch Prozesse erfassen können, die sich aus der Beziehung mehrerer Unternehmen miteinander ergeben. Hauptziel ist es, die Arbeitsmechanismen zu vereinheitlichen und auf diese Weise die Koordination unterschiedlicher Prozesse zu vereinfachen. Dieses sogenannte Supply-Chain-Management hat besonders in der Produktion und Fertigung eine besonders hohe Relevanz.

Leistungsstarke und moderne ERP-Systeme können heutzutage in praktisch jedem Bereich des Unternehmens implementiert werden: Im Rechnungswesen, Marketing und Vertrieb sind die IT-Programme genauso einsetzbar wie im Personalwesen oder Lagerbestandsmanagement.

Die konsequente Weiterentwicklung der ERP-Software, das Durchbrechen der unternehmensinternen Aufgabenverwaltung und somit die Erweiterung des Funktionsumfangs um eine externe Dimension führte dazu, die heutigen ERP-Systeme auch ERP II zu bezeichnen.

2.3 Skalierbare Lösungen ‒ „ERP as a Service“

Die Zukunft der ERP-Systeme liegt vermutlich in web- oder cloud-basierten Anwendungen, die aufgrund der nicht benötigten eigenen IT-Infrastruktur ‒ auch als Lösung für kleine und mittelständische Unternehmen infrage kommen.

Eine Implementierung des ERP-Systems wird auf diese Weise auch wegen des operativen Aufwands stark vereinfacht und Unternehmen können jederzeit Anpassungen vornehmen. Bei „ERP as a Service“-Modellen haben sich monatliche Abrechnungspläne etabliert, die sowohl Anbietern als auch Nutzern eine hohe Planungssicherheit und Flexibilität gewährleisten.

In der Regel handelt es sich bei diesen Anwendungen um vorgefertigte Bausteine, die so gestaltet sind, dass die meisten Unternehmen sich daraus bereits ein geeignetes ERP-System zusammenstellen können. Für kapitalstärkere Firmen mit besonderen Anforderungen besteht hingegen weiterhin die Möglichkeit, sich die einzelnen Module und Funktionen individuell nach den eigenen Vorgaben anpassen zu lassen.

3. Vorgehensweise bei der ERP-Implementierung

Vor der Etablierung einer ERP-Struktur im eigenen Unternehmen sollte zunächst eine umfangreiche Bedarfsanalyse erfolgen, die feststellt, welche Bereiche des Unternehmens besonders von der Implementierung eines ERP-Systems profitieren würden.

Im nächsten Schritt erfolgt die Auswahl des Software-Anbieters. Hier stehen Unternehmen vor der Entscheidung, ob sie sich eine maßgeschneiderte Lösung wünschen oder ob eine standardisierte Variante ausreicht. Kann der benötigte Funktionsumfang nicht durch einen Hersteller alleine abgedeckt werden, muss die Integrität der verschiedenen Anbieterlösungen untereinander sichergestellt sein, um Programme unterschiedlicher Hersteller parallel und kombiniert nutzen zu können.