Das große Verzeichnis der Papierformate nach DIN-Norm

Wer im Büro arbeitet, hat täglich damit zu tun: Die Rede ist von Papier im Format A4 oder A5. Heute ist vor allem in Deutschland fast alles genormt. So zum Beispiel die Krümmung einer Gurke, der Schnitt unserer Kleidung und das Design einer Computermaus: Norm schafft Ordnung! Für diesen typisch deutschen Wesenszug sind wir im Ausland übrigens sehr bekannt. Warum sollte es da bei Papierformaten anders sein? Ist es zum Glück auch nicht.

In diesem Artikel soll es um die durchaus lange Liste der Papierformate der Reihen A, B, C und D gehen, die in Deutschland in der DIN 476 verankert sind. Das internationale Äquivalent ist die EN ISO 216. Im Folgenden finden Sie Tabellen der unterschiedlichen DIN-Formate, darunter auch das bekannteste Format A4. Dabei wären reine Zahlen natürlich etwas zu langweilig, daher erfahren Sie gleich noch die spannende Geschichte hinter den Papiergrößen, deren Verwendung und was es eigentlich so für Papier-Arten gibt. Ob Poster, Flyer, Postkarten, Bücher oder Visitenkarten – erst mit dem richtigen Papierformat, wie zum Beispiel einem DIN-A4-Maß oder DIN-A2-Größen entfalten Druckprodukte ihre wahre Wirkung. Nutzen Sie gleich die Gelegenheit, den praktischen Nutzen im Alltag selbst anzuwenden, denn erst genormte Papierformate können die Wünsche über Ihre diversen Druckprodukte erfüllen.

In folgendem Text erhalten Sie zusätzlich eine Übersicht über internationale Papierformate. Ob in Nordamerika oder China, hier spielen andere Maße eine Rolle. Auch ein Zeitungsformat hat eine typische Größe, auf die es sich lohnt, einen genaueren Blick zu werfen. Allem voran erfahren Sie, wie sich die Bestimmungen der Papierformate in der Geschichte entwickelt haben und wie dieser Grundsteinder Papierformatordnung auf internationaler Ebene etabliert wurde.

Geschichte der Papierformate: Wie es zu A4 & Co. kam

Papierformate haben eine lange Geschichte. Sicher hießen diese zu früheren Zeiten noch nicht A0, A1, A4 oder etwa DIN A3, aber die Grundidee bildete bereits vor langer Zeit das Fundament für unsere heutigen Papierformate. Begeben wir uns in das Jahr 1389. In diesem Jahr haben die Stadtväter von Bologna (Italien) die Formatordnung für Papier erlassen, die sogenannte „Statuti del Popolo“. Zu diesem Zweck wurden vier Formate in eine Marmorplatte eingraviert, die noch heute im Museo Civico Medievale (mittelalterliches Museum in Bologna) zu betrachten sind.

Dennoch gab es eine lange Zeit viele unterschiedliche Papierformate, da es keine einheitliche Normung gab. So wurden Bogenformate gefaltet und man nutzte entsprechend, was dabei herauskam. Das Bogenformat 3∶4 war oft Standard. Mit der Faltung erhielt man das sogenannte Oktavformat mit 2:3. Statt wie heute mit geläufigen Bezeichnungen, wie A4 oder DIN-A4-Größen, beschrieb man damals die unterschiedlichen Maße nach deren Eigenschaften und dem Zweck. Weich, streng, für Bücher oder Taschentücher – man wusste so, welche Formate gemeint waren. Vor allem mit der fortschreitenden Technik und den neuen Möglichkeiten wurde der Ruf nach einheitlichen Papierformaten immer lauter. Auch der Schweizer Sekretär Karl Wilhelm Bührer (1861-1917) sah die Notwendigkeit der Vereinheitlichung des Formats aller Drucksachen. 1905 gründete er deshalb die Unternehmung der «Internationalen Mono-Gesellschaft» und führte diese. Hier wurden Werbekarten in Einheitsformaten produziert und verkauft, gestaltet von jungen Malern. Sechs Jahre später musste die Gesellschaft wegen geringer Rentabilität schließen.

Danach machte sich der deutschen Chemiker und Nobelpreisträger Wilhelm Ostwald 1911 ans Werk und entwickelte das Weltformat. Hinter der Idee des Begründers der physikalischen Chemie stand vor allem ein praktischer Nutzen. So sollten Bücher und Schriften in Bibliotheken der Organisation „Die Brücke“ platzsparend aufbewahrt werden. Die Brücke war eine von Karl Wilhelm Bührer und Adolf Saager gegründete Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hatte, die Herausforderungen an die Wissenschaften theoretisch wie organisatorisch zu bewältigen. Für das System von Papierformaten ermittelte der Förderer des „Internationalen Instituts zur Organisierung der geistigen Arbeit“ das Verhältnis von Breite und Höhe mit 1:√2 (also ca. 1:1,41). Diese Erkenntnis erlangte bereits ca. 125 Jahre zuvor auch Georg Christoph Lichtenberg.

Das Weltformat setzte sich wegen verschiedener Herausforderungen jedoch nicht problemlos und vollständig durch. So passte das vorgegebene Briefformat zum Beispiel nicht in die damals verbreiteten Aktenordner und Hefter.

Ein entscheidender Träger zur Weiterentwicklung der Papierformate war Walter Porstmann, seinerzeit Ingenieur, Mathematiker, Normungstheoretiker und Ostwalds Assistent. Er veröffentlichte 1917 sein Buch über Normenlehre und trat dem Normenausschuss der Deutschen Industrie bei. Während der Wirtschaftskrise im Jahre 1922, veröffentlichte er schließlich die erste DIN-Norm für Papierformate: DIN 476. Porstmann vereinigte das Weltformat mit dem metrischen Flächenformat. So hatte fortan DIN A0 eine Fläche von genau einem Quadratmeter. Die Formate gewannen auch schnell internationale Bedeutung und die A‐ bis D‐Reihe mit dem bekannten Format A4 sind heute noch gültig.

Mit Veröffentlichung der Norm DIN 476 waren die Unstimmigkeiten behoben und die Weltformatreihe wurde in Deutschland bedeutungslos, weil die öffentlichen Behörden die neuen Formate zeitnah einsetzten. Lediglich in der Schweiz konnte sich das Weltformat XIV (90,5 x 128 cm) als Normgröße für Werbeplakate bis heute etablieren. Ebenso bilden die USA und Kanada Ausnahmen, da sich hier das sogenannte Letterformat durchgesetzt hat.

Die heutigen DIN-Papierformate – von A0 über A4 bis zu D10

Die DIN 476 (Deutsches Institut für Normung) ist bis heute die Norm für die bekannten Papierformate. International wird die Klassifizierung von Papierformaten in der ISO 216 Norm festgehalten. Damit gelten einheitliche Papiermaße, auf die sich im Prinzip jeder verlassen kann. Ausgangsformat hierfür war ein Rechteck von 1 m² mit den Seitenlängen 1189 und 841 mm (heutige lange Seite des DIN-A0- und DIN-A1-Formats). Alle anderen Papierformate entstanden entweder durch Halbieren oder Verdoppeln, ohne dass es zu Materialresten kam.

Das Verhältnis für jedes Blatt ist mit 1:√2 festgelegt. Betrachten wir einmal das DIN-A6-Format mit 105 x 148 mm – multiplizieren wir die Länge der Seitenbreite (105 mm) mit √2, erhalten wir die Länge der Seitenhöhe, also 105 mm x 1,41 (Wurzel aus 2) = 148 mm.

Die Papierformat-Reihen

Die DIN 476 klassifiziert die Reihen DIN A bis DIN D, wobei letztere kaum noch Bedeutung haben. DIN A mit dem bekanntesten Format A4 ist die Vorzugsreihe in einem beschnittenen Format. Danach folgen die Zusatz- oder Ergänzungsreihen DIN B als unbeschnittenes Format und DIN C. Die A-Reihe umfasst 8 Untergruppen, wobei A0 das größte Format und Ausgangspunkt aller weiteren Formate ist. Das kleinste Format ist demnach DIN A8. Dazwischen liegen zahlreiche Zwischenformate wie die noch bekannten Formate und Größen DIN A2, DIN A3, DIN A5, handliche DIN A6, DIN A7 und DIN A8. Für jedes Maß gibt es heute einen geeigneten und gesellschaftlich anerkannten Verwendungszweck. Dazu gesellen sich die Reihen B und C sowie D. Dabei wird die A-Reihe als grundlegendes Format bezeichnet und die B- und C-Reihe als ergänzend. Das liegt daran, dass ein Brief im A4 Format passgenau in einen C4-Umschlag passt und dieser in ein B4-Kuvert. Lassen wir uns einen genaueren Blick auf die Reihen werfen und festhalten, für welchen Zweck sich diese eignen.

DIN A-Reihe

Die in der A-Reihe festgelegten Papierformate sind die Wichtigsten, weil sie die Grundlage für alle weiteren Reihen bilden. Man spricht hier von den sogenannten „Fertigformaten“, also von den beschnittenen Formaten. Ausgehend vom DIN-A0-Format lassen sich alle weiteren Formate durch Halbieren definieren.

Das Format DIN A0 hat die festgelegten Maße 841 x 1189 mm. Es ist das größte Format und wird meist für Druckbögen und Plakate verwendet. Es hat vor allem Bedeutung in Druckereien, kommt aber auch bei technischen Zeichnungen zum Einsatz.

Gleiches gilt im Prinzip für DIN A1 mit den Maßen 594 x 841 mm. Dieses findet im Alltag kaum Anwendung, zeigt sich jedoch bei technischen Zeichnungen ebenso praktisch. Auch Plakate, Poster und großformatige Werbebanner werden in diesem Format erstellt.

DIN A2 ist schon weitaus bekannter und geläufiger als die beiden vorherigen Formate. Mit den Maßen 420 x 594 mm kommen oft Schreibtischunterlagen daher. Auch Flipchart-Blätter haben das A2-Format. Ferner sind Wandkalender mit der A2-Größe ausgestattet.

Mit der DIN-A3-Größe in den Maßen 297 x 420 mm haben wir bereits das erste gängige Format erreicht. Ob Zeitschriften, Poster, Fotos, Notenblätter oder Pakete – DIN A3 ist ein beliebtes Format, das ausreichend Platz bietet, sich aber dennoch handlich präsentiert. Zudem ist diese Größe zusammen mit A4 bereits bei den meisten Druckern vordefiniert.

Der „Superstar“ der DIN-A-Reihe ist zweifelsohne DIN A4. Die DIN-A4-Größe ist das klassische Druckformat und wird für Briefe, Blöcke, Schulhefte, Zeitschriften, Broschüren und Formulare genutzt. Kaum ein anderes Format ist bekannter, als DIN A4 mit seinen Maßen 210 x 297 mm.

Das DIN-A5-Format zeigt sich ebenso mit einer großen Bekanntheit und wird gerade wegen seinen Maßen 148 x 210 mm als Notizblock geliebt. Das praktische Format ist besonders handlich, lässt aber dennoch genügend Platz für Notizen und ist schnell in der Tasche verstaut. Daher eignet sich DIN A5 ebenso als Flyer. Auch der Buchdruck, Zeitschriften und Broschüren sind aus funktionalen Gründen in A5 gehalten. Gleiches gilt für Karteikarten.

Auch das Format DIN A6 in den Maßen 105 x 148 mm ist bei den meisten bekannt, zumindest wenn Sie schon einmal eine Postkarte aus dem Urlaub verschickt haben. Gleiches gilt natürlich auch für Glückwunschkarten zu besonderen Anlässen oder Einladungskarten. Weiterhin sind Taschenkalender, Taschenbücher aber auch Broschüren in DIN A6 gehalten.

Nun wird es definitiv kleiner. Das Format DIN A7 präsentiert sich in den Mini-Maßen von 74 x 105 mm. Kleine Bonuskarten, Taschenkalender und Flyer bieten sich für dieses Format besonders gut an.

Das letzte Format ist DIN A8 in den Maßen 52 x 74 mm. Hier sind es vor allem die Visitenkarten, die diese Papiergröße bekannt machen. Ferner zeigen sich Aufkleber und Etiketten in DIN A8.

Die DIN-A-Formate im Überblick
Format Maße (mm x mm) Übliche Nutzung
DIN A0 841 x 1189 Druckbögen, Plakate, Landkarten, Flipchartblätter
DIN A1 594 x 841
DIN A2 420 x 594 Schreibtischunterlagen, Wandkalender, Flipchartblätter
DIN A3 297 x 420 Zeitungen, Notenblätter, Plakate
DIN A4 210 x 297 Zeitschriften, Broschüren, Magazine, Formulare, Briefpapier
DIN A5 148 x 210 Notizblöcke, Flyer, Karteikarten
DIN lang 105 x 210 Flyer, Falzflyer, Karten, Briefumschläge
DIN A6 105 x 148 Grußkarten, Postkarten
DIN A7 74 x 105 Flyer, Falzflyer, Taschenkalender, Bonuskarten
DIN A8 52 x 74 kleine Visitenkarten, Aufkleber, Etiketten, Spielkarten

DIN B-Reihe

Die B-Reihe gehört ebenfalls zur deutschen Norm der Papierformate. Sie beschreibt die unbeschnittenen Druckbogenformate und somit die größten Maße der vier Reihen, ausgehend von der A-Reihe. Häufig tauchen sie in Form von Briefhüllen, Heftern oder Ordnern auf. Sie ergänzen die A-Reihe, indem Sie zum Beispiel als Verpackung für diese dienen. Die Formate DIN B5 und DIN B6 sind zudem als Bücherformate besonders beliebt.

Die DIN-B-Formate im Überblick
Format Maße (mm x mm)
DIN B0 1.000 x 1.414
DIN B1 707 x 1.000
DIN B2 500 x 707
DIN B3 353 x 500
DIN B4 250 x 353
DIN B5 176 x 250
DIN B6 125 x 176
DIN B7 88 x 125
DIN B8 62 x 88
DIN B9 44 x 62
DIN B10 31 x 44

DIN C-Reihe

Diese Zusatzreihe beschreibt, ähnlich der B-Reihe, die Maße für Versand- und Briefhüllen sowie Briefumschläge, ebenso ausgehend vom DIN-A-Format. Hierbei weichen die C-Formate jeweils nur einige Millimeter der entsprechenden A-Formate ab, wie zum Beispiel von DIN A4, sind jedoch kleiner als die B-Formate. So passt ein Blatt im Format A4 in ein DIN-C4-Umschlag und dieser wiederum in einen B4-Umschlag. Ein Geschäftsbrief wird klassischerweise in einem DIN-C5- oder DIN-C6-Format in den Maßen 110 x 220 mm mit oder ohne Fenster versendet. Bekannter ist diese Größe auch als DIN lang.

Die DIN-C-Formate im Überblick
Format Maße (mm x mm) 
DIN C0 917 x 1.297
DIN C1 648 x 917
DIN C2 458 x 648
DIN C3 324 x 458
DIN C4 229 x 324
DIN C5 162 x 229
DIN C6 114 x 162
DIN C7 81 x 114
DIN C8 57 x 81
DIN C9 40 x 57
DIN C10 28 x 40

DIN-D-Reihe

Die Formatreihe DIN D ist die kleinste der Reihen und findet im Gegensatz zu den anderen wenig Beachtung, da die Formate nur wenig Verwendung (z. B. als Umschläge) finden. Das bekannteste ist hier das DIN D5, das für DVD Hüllen genutzt wird. Im Folgenden finden Sie eine Auflistung der Maße der Formate DIN D0 bis D10, jedoch werden die letzten 4 Maße (D7 bis D10) selten in diesem Zusammenhang aufgezählt.

Die DIN-D-Formate im Überblick
Format Maße (mm x mm) 
DIN D0 771 x 1.090
DIN D1 545 x 771
DIN D2 385 x 545
DIN D3 272 x 385
DIN D4 192 x 272
DIN D5 136 x 192
DIN D6 96 x 136
DIN D7 68 x 96
DIN D8 48 x 68
DIN D9 34 x 48
DIN D10 24 x 34

Weitere wichtige Papierformate aus aller Welt

Nordamerikanische Formate

Neben den üblichen DIN-Formaten, mit denen wir nahezu ständig in Berührung kommen, gibt es noch weitere Formate. Eins der bekanntesten ist das US-Format, mit der Einheit „Zoll“. Die dazugehörige Maßeinheit „Inch“ entspricht etwa 2,54 cm und wird mit „in“ abgekürzt. Die nordamerikanischen Papierformate folgen hier keinem bestimmten Muster, sind jedoch trotzdem in Reihen (A bis E) aufgeteilt, die den Standards der ANSI / ASME (American National Standards Institute / American Society of Mechanical Engineers) entsprechen.

In Kanada existieren außerdem die Größen P1 bis P6, die in Millimetern angeben werden und ebenfalls wenig Anwendung finden.

Die vergleichbaren Formate DIN A4 und US Letter (6 mm breiter und 18 mm kürzer als das erstgenannte) sind ähnlich populär, da beide durch den gemeinsamen Schriftverkehr unabdingbar sind.

Wie in der folgenden Abbildung zu sehen ist, ähneln sich das DIN- und US-Format auch in Bezug auf das Verhältnis der Formate untereinander. Zudem sind sie ebenfalls durch Halbieren und Verdoppeln auszumachen.

Die amerikanischen Formate
Formatname/ ANSI Maße (in x in)
Invoice 5 1/2 x 8 1/2
Executive 7 1/4 x 10 1/2
Legal 8 1/2 x 14
Letter/ A 8 1/2 x 11
Ledger, Tabloid/ B 11 x 17
Broadsheet/ C 17 x 22
D 22 x 34
E 34 x 44
F 28 x 40

Die kanadischen Papierformate
Format Maße (mm x mm)
P6 107 x 140
P5 140 x 215
P4 215 x 280
P3 280 x 430
P2 430 x 560
P1 560 x 860

Japanische Formate

In Japan definiert die Norm JIS P 0138-61 die A- bis C-Reihen der unseren bekannten DIN. Die Namen und Größen zeigen sich dabei wie folgt: A‐retsuhomban (A列本判) hat das Maß 625 × 880 mm, Kiku-ban (菊判) 636 × 939 mm, B‐retsuhomban (B列本判) 765 × 1085 mm, Shiroku-ban (四六判) 788 × 1091 mm und Hatoron-ban (ハトロン判) 900 × 1200 mm.

Zeitungsformate

Um die verschiedenen, teils individuellen, Zeitungsformate für die Wirtschaft (Werbung, Verlage und Druckereien) zu vereinfachen, wurden 1973 gängige Formate in DIN 16604 festgelegt. Die geschlossen angegebenen Formate wurden in Klein- und Großformate sowie internationale Sonderformate gegliedert. Die folgende Tabelle zeigt einen Auszug festgelegter Zeitungsformate.

Zeitungsformate
Formatname  Maße (mm x mm) 
Nordisches Format 400 x 570
Rheinisches Format 350 x 510 bis 530
Schweizer Format 320 x 475
Berliner Format 315 x 470
Weltformat 500 x 705
New York Times 390 x 585
Pravda, Moskau 420 x 594
Le Figaro, Paris 425 x 600
Asahi Shimbun, Tokio 405 x 545

Weitere Papierformate

Wussten Sie, dass es sogar spezielle Radtourenbücher mit Spiralbindung gibt, die in einem Format von 220 × 120 mm gängig sind? Diese passen optimal in die Lenkertasche oder in die Innentaschen von Jacken. Für Karten oder Visitenkarten gilt ein Format von 86 × 54 mm.

Neben den unterschiedlichen Formaten kommt es bei Papier zudem auf die Papierarten an. Dabei stellt die Grammatur ein Indiz für die jeweilige Papierart dar. Wenn man 16 Bogen des Formats A4 wiegt, kann man die Grammatur genau bestimmen.

Papiergrammaturen

Für jedes Druck-Erzeugnis bieten sich Papiere mit den unterschiedlichsten Grammaturen an, die Einfluss auf die Druckqualität nehmen. Neben den passenden Papierformaten ist es wichtig, welche Sorte Sie wählen. Daher soll das Thema in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben.

Die Grammatur des Papiers

Die Grammatur gibt Aufschluss über die Dichte eines Papiers. Dabei wird als Kennzahl das Gewicht des Blatts mit der Fläche von einem Quadratmeter definiert. Als maßgebliche Einheit wird die Grammatur in g/m2, also Gramm pro Quadratmeter oder nur in Gramm angegeben. Die Grammatur sorgt dafür, dass unterschiedliche Papiere sich mit verschiedenen haptischen Eigenschaften zeigen und eine entsprechende Transparenz aufweisen. Nachfolgend erhalten Sieeinen kurzen Überblick über die unterschiedlichen Grammaturen und für welchen Zweck sich diese am besten eignen.

Die Grammatur von 90 g/m2 ist meist ein holzfreies Naturpapier und daher vollkommen unbehandelt. Diese Grammatur führt zu besonders leichtem Papier, das sich vor allem für Dokumente und Briefe in einem A4-Format eignet. Das Papier gehört zu den ungestrichenen Papieren. Diese verfügen über keinen sogenannten synthetischen Strich und überzeugen mit einem natürlichen Aussehen und einer geschlossenen Oberfläche.

Für einen hochwertigen Druck mit einer hohen Farbqualität eignet sich Papier in der Grammatur 130 g/m2. Hierbei handelt es sich umgestrichenes Papier, bei dem die Oberfläche mit einem Kreidestrich veredelt wird. Erhältlich ist dieses Papier in matt oder glänzend. Im Format DIN A5 eignet sich diese Grammatur ideal zum Druck von Flyern oder Broschüren.

Wenn es einmal etwas stabiler sein soll, eignet sich eine Grammatur von 170 g/m2. Der dünne Karton zeigt sich mit einer guten Festigkeit und bietet zeitgleich eine hohe Farbbrillanz. In Formaten wie A3 oder A4 macht sich diese Grammatur bei Papier ideal für Plakate oder Urkunden sowie Zeugnisse. Zu finden ist die Grammatur in unterschiedlichen Formen wie gestrichen, aber auch unbehandelt sowie aus recyceltem Papier. Man spricht ab dieser Grammatur auch von einem Bilderdruckkarton.

Immer dann, wenn die Erwartungen an einen Druck auf der maximalen Stabilität liegen, empfiehlt sich die Grammatur 350 g/m2. Zum klassischen Druck-Erzeugnis auf diesem Papier sind Visitenkarten in einem handlichen DIN-A8-Format oder Gruß- und Einladungskarten in DIN A6. Die enorme Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit sind natürlich auch bei Postkarten wichtig, denn schließlich haben diese oft einen langen Weg vor sich. Auch Einbände zeigen sich in der Grammatur 350 g/m2.

Letztlich gibt es noch die Grammatur 380 g/m2. Diese bezieht sich bereits auf Karton und wird daher vorwiegend als Verpackungsprodukt genutzt. Papier mit dieser Grammatur schützt den Inhalt ideal vor äußeren Einflüssen.

Warum ist neben den Papierformaten die Grammatur wichtig?

Zum einen ist die Grammatur in Kombination mit dem entsprechenden Format wichtig für das Porto. Trotz einer gleichbleibenden Größe, nehmen wir A4, kann eine geringe Grammatur die Kosten für den Versand deutlich reduzieren.

Weiterhin sorgt die Grammatur der Papierarten für eine entsprechende Haptik, welche vor allem im Unternehmens- und Geschäftsbereich eine tragende Rolle spielt. Gleiches gilt bei der Stabilität eines Druckerzeugnisses. Im Allgemeinen lässt sich sagen: Je hochwertiger ein Druckprodukt aussehen soll, umso fester ist die Grammatur zu wählen. Ein gutes Beispiel ist ein Prospekt in einem A4-Format. Wird hierzu eine zu geringe Grammatur gewählt, kann es sein, dass die Seiten aufgrund der geringen Dichte transparent werden. Glänzende oder matte Oberflächen geben den letzten Schliff.


Die Welt der Papierformate bei SAXOPRINT

Über Papierformate lassen sich im Netz unzählige Fakten, geschichtliche Ansätze und Tabellen finden. Manche Menschen behaupten sogar, dass das „beste Papierformat GIN A4“ sein soll. Diese „spezielle Art des Papierformats“ genießen wir jedoch lieber zu besonderen Anlässen. Wir haben hier nach bestem Wissen und Gewissen das Wichtigste zu den Papierformaten und Papiergrammaturen zusammengetragen. Zusammen mit dem jeweiligen Nutzen haben Sie nun eine kleine Orientierung, bei welchen Projekten sich entsprechende Formate am besten eignen und Sie können zudem gleich die passende Grammatur bestimmen.

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